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Inhaltsverzeichnis
Die
Fischproduktion in Netzgehegeanlagen stellt einen wesentlichen Beitrag
für die Weiterentwicklung der Aquakultur dar. Dieses Buch beschäftigt
sich vor allem mit dem Bau und Betrieb von Netzgehegen, für die
kommerzielle Haltung und Produktion von verschiedenen Süßwasser- und
Meeresfischen. Präsentiert werden auch die Erfahrungen und
Empfehlungen des Autors, der sich seit mehr als 30 Jahren mit diesem
wichtigen Bereich der Aquakultur beschäftigt. Die ausführlich
behandelten Kapitel reichen unter anderem von Aquakulturorganismen
über Gehegekonstruktion und Gehegeposition bis Gehegemanagement.
Einleitung und Literatur vervollständigen dieses Werk. Diese
Publikation richtet sich vor allem an Einsteiger und Betreiber von
Netzgehegeanlagen, aber auch an traditionelle Fischzüchter und
innovative Teichwirte, sowie Gewässerbewirtschafter und an alle die
sich generell für die Produktion von Fischen interessieren.
Inhaltsverzeichnis
Die Jungfischaufzucht mit Zooplankton stellt
einen innovativen Beitrag für die Weiterentwicklung der Aquakultur dar.
Dieses Buch beschäftigt sich vor allem mit der Gewinnung und Verwendung
von Krebsplankton (wie Phyllopoden und Copepoden) aus natürlichen
Gewässern für die kommerzielle Aufzucht von empfindlichen Süßwasser- und
Meeresfischarten. Präsentiert werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus
mehr als 30 Jahren an Forschung und Entwicklung in diesem speziellen
Bereich der Aquakultur. Die Entwicklungen reichen von
Planktonfutterautomaten über Unterwassernetzgehege und Lichtfallen bis
zu Planktonsieb- und -probenetzen. Die Erkenntnisse werden an einigen
Fischarten, welche von Aalrutten und Äschen über Seeforellen und
Seesaiblinge bis Wolfsbarsche und Zackenbarsche reichen, beispielhaft
vorgestellt. Diese Publikation richtet sich vor allem an Fischbiologen
und Limnologen, Fischzüchter und Gewässerbewirtschafter, und an alle,
die sich für die Aufzucht von schwierigen Fischlarven interessieren.
Die Hochgebirgsseen Tirols aus fischereilicher Sicht - Bestandsaufnahme und
Kartierung. Das Hochgebirge Tirols weist
über 1000 stehende Gewässer auf, ein Großteil allerdings in einer Größe bei der
eine Fischereiwirtschaft kaum in Frage kommen dürfte. Immerhin verbleiben noch
mehr als 200 Seen, die auf Grund ihres Areals für die Fischerei in Betracht zu
ziehen wären. Durch die vorliegende Bearbeitung sind gegenwärtig 65
Hochgebirgsseen relativ gut erfaßt. Von diesen Seen weist heute rund die Hälfte
einen Fischbestand auf. In vielen Fällen sind diese Fischbestände aber in einem
Zustand, der keinen Anreiz für eine fischereiwirtschaftliche Nutzung bietet.
Nach Erfahrungen aus Forschung und Praxis, besteht jedoch die Möglichkeit,
Fischgewässer mit verwahrlosten Beständen durch gezielte Befischung, eventuell
auch durch zusätzlichen Besatz zu sanieren und aufzuwerten. In letzter Zeit ist
die Nachfrage nach Fischereimöglichkeiten im Bereich der Sport- bzw.
Erholungsfischerei stark angewachsen, das Potential an Fischwässern in Tallagen
jedoch weitgehend ausgeschöpft und durch Umwelteinflüsse zunehmend
eingeschränkt. Eine Bewirtschaftung von Hochgebirgsseen käme dem Interesse an
vermehrten Gelegenheiten zur Sportfischerei entgegen, sie würde aber auch
fischereiwirtschaftlichen Bedürfnissen gerecht. Die Nutzung von Hochgebirgsseen
als Fischwässer dient jedoch nicht nur der Fischereiwirtschaft, sie bietet auch
gute Chancen für Gemeinden, Fremdenverkehrsverbände, Bergbauern und andere
Interessenten, mit fischereilich gut bewirtschafteten Seen, zugkräftige
Argumente für die Verbesserung der touristischen Situation zu gewinnen.
Das Fischereibuch Maximilians I. von Habsburg aus dem
Jahre 1504, geschrieben vom Jagdschreiber Wolfgang Hohenleiter, ist eines der
ältesten erhaltenen gebliebenen Bücher über die Bewirtschaftung von
Fischgewässern in Tirol und Umgebung. Es ist selbst nach mehr als einem Halben
Jahrtausend immer noch von Bedeutung und Interesse. Kaiser Maximilian I. war
nicht nur ein großer Ritter und Herrscher, sondern auch ein begeisterter Jäger
und Fischer. Unter ihm kam es zu intensiven Bemühungen um Besatz, Hege, und
Nutzung der Fischbestände. Motiv für diese Maßnahmen war einerseits die Freude
am Fischfang, andererseits die Nutzung der Fischbestände für die Verpflegung des
Landesherren und seines Gefolges. Die vorliegende Wiedergabe des Fischereibuches
von Maximilian I., herausgegeben von Fischereimeister Martin Hochleithner,
beinhaltet sowohl die Faksimile als auch die Transkription des Originals, das
sich heute in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien befindet (Codex
7962). Das historisch wertvolle Buch ist nicht nur für Angler und Fischer
interessant sondern auch für Gewässerbewirtschafter und Biologen, sowie
Historiker und Kunstliebhaber.
Das
Fischbuch des Bodensees - Faksimile und Transkription. Das Fischbuch „Von der Natur und Eigenschaft der
Fische“ des Bodensees, aus dem Jahre 1557, geschrieben von Gregor Mangolt, ist
das älteste bekannte Buch über die Fische des Bodensees. Es ist selbst nach
dieser langen Zeit noch von Interesse. Dieses Fischbuch überliefert im ersten
Teil in einzigartiger Weise die Fischnamen, die am Bodensee in Gebrauch waren
und dokumentiert das damalige fischbiologische Wissen, illustriert mit
zahlreichen naturgetreuen Holzschnittabbildungen. Der zweite Teil mit 30
Fangrezepten belegt einen weiteren fischereikundlichen Sachtext mit
Fangtechniken aus der damaligen Zeit. Diese Wiedergabe des Fischbuches vom
Bodensee, herausgegeben von Fischereimeister Martin Hochleithner, beinhaltet
sowohl die Faksimile als auch die Transkription des Originals. Das historisch
bedeutende Buch ist nicht nur für Angler und Fischer interessant sondern auch
für Biologen und Historiker. |
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